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"Klimakompetent Mobil. e.V" gegründet

Am 09.11.2022 hat sich in Stockach als "Ableger" des Runden Tisch Mobilität der neue Verein "Klimakompetent Mobil e.V." gegründet.

Neben der baldigen Einführung von Car-Sharing in Stockach und Wahlwies setzt sich der Verein für die Verbesserung des ÖPNV, des Rad- und Fußwegenetzes und die umweltschonende Erschließung des ländlichen Raumes durch neue Mobilitätsangebote wie z.B. "Mobility-on-Demand" in der Raumschaft Stockach und Umgebung ein.

Weiteres Anliegen des Vereines ist die Schaffung von besseren Angeboten für sozial benachteiligte Gruppen.

In den Vereinsvorstand gewählt wurden

1. VorsitzenderBernd Rüffer
2. VorsitzendeSimone Frey
SchriftführerJonathan Regen-Pregizer
KassenwartPeter Alexander
BeisitzerinHenrike Bischoff

Als nächstes sind noch im Dezember zwei Info-Veranstaltungen zum Carsharing in Wahlwies und Stockach geplant.

Da für die Registrierung beim Carsharing der Führerschein vorgelegt werden muss, wird der Verein Frau Kammerlander von Stadtmobil Südbaden / My-E-Car dafür nach Stockach einladen (ansonsten müsste man z.B. nach Konstanz fahren für die Vorlage des Führerscheins).

Sofern Sie sich vorab annmelden unter  www.stadtmobil-suedbaden.de/registrieren/ können Sie direkt auf der Veranstaltung Ihren Führerschein und Personalausweis verifizieren lassen und die Anmeldegebühr von 25 Euro sparen. Bitte die Vertragsunterlagen/Sepa-Mandat/etc. aus dem Mailanhang ausgedruckt mitbringen.

Kontakt zum Verein "Klimakompetent Mobil e.V." für den Raum Stockach


Runder Tisch Mobilität: Radwegenetz im Raum Stockach

Schon seit einiger Zeit veranstalten das Umweltzentrum Stockach und die BUND-Ortsgruppe Bodman-Ludwigshafen/Stockach den Runden Tisch Mobilität, um mehr für eine klimafreundliche Mobilität zu tun. Dabei sollen regelmäßig offene lösungsorientierte Dialoge stattfinden.

Runder Tisch Mobilität: Radwegenetz

Beim Präsenz-Treffen im Umweltzentrum am Dienstag dem 27. Sepptember 2022 werden wir uns mit dem Radwegenetz und der Fahrradinfrastruktur beschäftigen.

An dem Abend erhalten wir u. a. Impulse aus der Stadt Treuchtlingen, in der ein bemerkenswertes
Radwegenetz realisiert wurde.
Außerdem werden wir – Sabrina Molkenthin und Hans W. Steisslinger - einen Rückblick geben über sämtliche Themen, die wir in den letzten zwei Jahren bearbeitet haben, und planen, welche Schritte wir in 2023 gemeinsam umsetzen wollen.

Mehr Sicherheit für Radfahrer:

Die Stadt Stockach stellt ihr neues Radwegenetz vor

Der Artikel vom 02.08.2021 im Südkurier


Utrecht: Grüne Welle im Fahrrad-Paradies

Auf dem Weg zur "Zehn-Minuten-Stadt"

Die niederländische Stadt Utrecht setzt bei der Stadtentwicklung ganz aufs Fahrrad - Autofahren soll möglichst unattraktiv sein. Wie kommt das bei den Bürgern und der Wirtschaft an?


Tempo 30 innerorts: mit Hilfe der Deutschen Umwelthilfe jetzt mehr erreichen!

Tadaaaa! Die Schilder-Initiative "Freiwillig Tempo 30" innerorts auf der Höri hat quasi eine große Schwester bekommen: Die Deutsche Umwelthilfe trägt diese Idee gerade bundesweit mit dem "Flaneur" Friedrich Liechtenstein weiter - und gibt uns allen professionelle Hilfestellung:

  • Mit einem einfachen Tool könnt ihr rechtssichere, professionelle Anträge an eure Gemeinden oder Städte stellen. So informiert ihr eure Bürgermeister:innen, was sie selbst tun können. Ausreden gilt nicht! Denn das neue Rechtsgutachten zeigt: Kommunen können schon jetzt viel häufiger Tempo 30 anordnen. Deswegen mach jetzt Druck bei deiner Stadtverwaltung mit für immer <30!
  • Man kann bundesweit Schilder zum selbst Aufstellen bestellen - im frechen Kampagnen-Design oder als klassisches Schild wie bei unserer bisherigen Aktion.
  • Und weil das Design so schön locker und entspannt ist, kann man es im "Fan-Shop" der Kampagne auch kaufen - als T-Shirts, Hoodies, Jutebeutel, Coffee-to-Go-Becher, Babystrampler und mehr. Flaneur Friedrich Liechtenstein und uns gefällt es, denn so kann man die Idee immer ganz locker weitertragen :)


Hier geht es zur Kampagnenseite der Deutschen Umwelthilfe. Bitte sagt es auch an Freundinnen und Bekannte in anderen Regionen Deutschlands weiter - damit es eine richtig große Sache wird, an der auch die Bunderegierung nicht mehr vorbeikommt!

https://www.duh.de/unter30/


Landesweites Jugendticket kommt im März 2023

Das landesweite Jugendticket wird ab März 2023Jugendliche in ganz Baden-Württemberg für einen Euro pro Tag quer durchs Land bringen. Nach Gesprächen haben sich Land-und Stadtkreise sowie die 22 Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg nun geeinigt.

Einfach drauflosfahren und für 365 Euro im Jahr jedes Verkehrsmittel in Baden-Württemberg nutzen können – hört sich gut an, oder?

Dass dieses Vorhaben wahr werden soll, wurde bereits bei der Haushaltsplanung für diese Legislaturperiode festgelegt. Rund 327 Millionen Euro wurden dafür im Landeshaushalt zur Verfügung gestellt. Nun steht das 365-Euro-Ticket endlich in den Startlöchern!

Das Jugendticket kann von allen Jugendlichen mit Wohnort in Baden-Württemberg bis zum 21. Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler,Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende bis zum 27. Geburtstag erworben werden. Das Ticket gilt in Regionalzügen, Nahverkehrszügen, S-Bahnen, Straßen- und Stadtbahnen sowie in Bussen.

Das 356-Euro-Ticket stellt für uns Grüne einen Grundstein für eine nachhaltige Mobilitätswende dar:

„Die Flatrate-für Busse und Bahnen entlastet die Familienkasse, und das Elterntaxi kann in der Garage bleiben. Das Jugendticket leistet zudem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – auch langfristig: Die Nutzer von heute sind Bus- und Bahnpendler von morgen“, sagt Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz dazu.

Für viele Schülerinnen und Schüler kann sich der Preis nochmals reduzieren. Denn die bisherigen Zuschüsse für den Schulweg durch die Stadt- und Landkreise sollen unverändert bestehen bleiben.

Startschuss für landesweites Jugendticket


Lärmschutz und Verkehrspolitik im ländlichen Raum

Die Bürger*innen der Höri-Gemeinden sind besonders stark vom motorisierten Verkehr durch ihre Ortschaften und der damit einhergehenden Lärmbelastung betroffen – auch, aber nicht nur, entlang der Landesstraße 192.

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen auf der Höri wurde jüngst aktiv und setzt mit einer kreativen Schilder-Aktion auf „Freiwillig Tempo 30“.  Die Straßenverkehrsordnung lässt Gemeinden bislang nur wenig Spielraum, selbst Tempolimits zu verhängen.

Für den 17. November 2021 lud deshalb die Landtagsabgeordnete Nese Erikli zu einer digitalen Veranstaltung zum Thema Lärmschutz und Verkehrspolitik im ländlichen Raum ein:

Über 35 TeilnehmerInnen vor allem von der Höri lauschten den Ausführungen der Staatssekretärin Elke Zimmer aus dem Landesverkehrsministerium und konnten per Chat ihre Fragen stellen. Hier einige Stichworte dazu:

  • Die Straßenverkehrsordnung als Bundesgesetz gibt den Kommunen wenig Spielraum, auf Bundes- oder Landesstraßen z.B. Tempo 30 vorzugeben. In den nächsten 2 Wochen der Koalitionsverhandlungen besteht noch ein kurzes Zeitfenster, hier grundsätzliche Änderungen zu fordern bzw. zu erreichen.
  • Die Landesregierung Baden-Württemberg unterstützt kleinere Gemeinden u.a. mit Zertifizierungskursen zum Klimamobilltätsmanager.
  • Lärmaktionspläne und bauliche Stadtentwicklung (z.B. Zebrastreifen und sogenannte Lärm-Displays) können den Lärmschutz unterstützen.
  • Aus Klimaschutzgründen führt insbesondere im motorisierten Individualverkehr kein Weg an der batterieelektrischen Mobiltät vorbei, Wasserstoff und E-Fuels sind dort mindestens mittelfristig nicht sinnvoll einsetzbar. Deswegen wurde bisher und wird auchin Zukunft der Aufbau der Ladeinfrastruktur massiv unterstützt. Hier sind aber die Kommunen, Arbeitgeber (wo die E-Autos tagsüber stehen und mit PV-Strom geladen werden könnten) und die Haushalte gefragt.
  • Der Radwegeplan 2030 für ein Grundradnetz von 7.000 km in BW ist schon weit voran geschritten. Für den Austausch von Belägen oder auch den Neubau gibt es bis zu 75 % Förderung vom Land und dazu aktuell bis zu 15 % vom Bund ! Jetzt oder nie !

Wie fast immer bei solchen Veranstaltungen war die Zeit viel zu schnell um, aber wir konnten sehr viele gute Impulse mitnehmen.

Hier noch einige Bilder von der Aktion Freiwillig Tempo 30 auf der Höri:


Stockach - Radeln in der Stadt soll sicherer werden: Neue Regelungen für RadfahrerInnen in der Dillstraße

In der Dillstraße am Hallenbad gibt es jetzt neue Bestimmungen für Radfahrer. Sie dürfen dort nun auf dem Gehweg fahren.

Weil viele Hinweise aus der Bevölkerung zu verwirrenden Signalen für Radfahrer in der Stadt eingegangen seien, sollen noch weitere Schilder und Markierungen geändert werden.

Stockach - Radeln in der Stadt soll sicherer werden:

Neue Regelungen für Radfahrer in der Dillstraße am Hallenbad

Der Artikel vom 15.11.2021 im Südkurier


Biberbahn bei den Ausflugsverkehren in Baden-Württemberg sofort unter den Top 3

Erst seit wenigen Wochen fährt die Biberbahn auf der reaktivierten und wieder hergestellten Bahnstrecke zwischen Stockach und Mengen an den Sonn- und Feiertagen..

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass mit der Reaktivierung dieser Bahnstrecke und der Aufnahme des Ausflugsverkehrs ein Nerv und ein verkehrliches Bedürfnis getroffen wurde und bei der Bevölkerung auf große Resonanz stößt.

Heiko Focken vom Besteller der Verkehrsleistung, der NVBW - der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH in Stuttgart teilt erfreut mit:

"Für die restliche Saison haben wir erst einmal das zweite Fahrzeug bestellt, sonst würden die Kapazität gar nicht reichen. Ja, das ist sehr, sehr erfreulich, das zu beobachten!"

Auch in der benachbarten Schweiz hat die wieder hergestellte und sehr reizvolle Strecke das Interesse geweckt. Am 18. September ist ein Dampfsonderzug von Zürich her kommend zusätzlich zum normalen Ausflugsverkehr auf der 39 km langen Strecke gefahren.

Dabei wurde auch ein längerer Aufenthalt in Messkirch eingelegt, ein kleines, feines Städtchen an der Strecke, welches die Gäste des Sonderzuges aus der Schweiz entdecken konnten.

Der Ausflugsverkehr auf der Biberbahn findet an den Sonn- und Feiertagen noch bis 17. Oktober statt. www.biberbahn.de


Ein-EURO-Ticket bei den Bussen in Bodman-Ludwigshafen ab dem 01. September

Ab dem 01.09.2021 kostet die einfache Fahrt im gesamten Gemeindegebiet mit dem neuen Bus-Tarif nur noch einen Euro.

Bislang waren es 2,60 für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder von 6 bis 14. Die Gemeinde Bodman-Ludwigshafen übernimmt künftig den Unterschiedsbetrag zum normalen Preis.

Der Wunsch nach Umweltschutz und zu weniger Verkehrsbelastung in beiden Ortsteilen hat den Gemeinderat unter aktiver Mitwirkung der Grünen zu dieser Entscheidung bewegt.

Neuer Tarif tritt am 1. September in Kraft:

Busfahren kostet in Bodman-Ludwigshafen künftig nur noch einen Euro

Der Artikel vom 27.08.2021 im Südkurier


Runder Tisch Mobilität zum ÖPNV: künftig bis 24 Uhr Züge zwischen Stockach und Radolfzell

Wie können Bus und Bahn attraktiver werden?

Der Runde Tisch Mobilität diskutiert über den ÖPNV – und darf sich realistische Hoffnungen auf Fortschritte machen, etwa bei der Zugverbindung zwischen Stockach und Radolfzell.

Weiterlesen:

Stockach darf hoffen, dass es künftig bis 24 Uhr Züge nach Radolfzell gibt

Der Runde Tisch Mobilität diskutiert über den ÖPNV

Der Artikel vom 07.05.2021 im Südkurier


Ablachtalbahn bereits auf der „Schnellfahrstrecke“

Inzwischen unterstützen sogar die Stadt Stockach und der Landkreis Konstanz (mit "angezogener Handbremse") die Reaktivierung der Ablachtalbahn Stockach - Meßkirch - Mengen / Sigmaringen.

Andrea Bogner-Unden MdL diskutierte am 19. Februar um 19.30 Uhr

mit den Verkehrsexperten Matthias Gastel MdB und

Heiko Focken von der Nahverkehrsgesellschaft  Baden-Württemberg

zur Perspektive der Ablachtalbahn.

Arne Zwick, Bürgermeister der Stadt Meßkirch sowie Severin Rommeler, Vorsitzender des Fördervereins der Ablachtalbahn standen für Fragen aus der Bevölkerung als Ansprechpartner zur Verfügung.

Und auch der Sigmaringer Landtagsabgeordnete der CDU, Klaus Burger, betonte: „Es ist klug, die Bahnstrecke zu erhalten.“ Aus diesem Grund sei er dem Förderverein Ablachtalbahn beigetreten. Dieses fraktionsübergreifende Engagement für den Streckenausbau hielt Johannes F. Kretschmann für ein Erfolgsrezept.

Mehr dazu auf der Seite von Andrea Bogner-Unden

Positive Signale aus dem Kreistag Sigmaringen für die Ablachtalbahn

Der Kreistag Sigmaringen hat am 14. Dezember 2020 beschlossen:

"Der zukünftige Betreiber der Ablachtalbahn soll im Haushaltsjahr 2021 einen Zuschuss in Höhe von 50.000 erhalten. Der Zuschuss ist zweckgebunden für Maßnahmen, die der Instandsetzung und Instandhaltung der Strecke für den Ausflugsverkehr / Güterverkehr dienen.
Für die Jahre 2022 bis einschließlich 2024 werden hierfür zweckgebunden jährlich weitere 20.000 € auf Nachweis zur Verfügung gestellt."

Kreistagsprotokoll 14.12.2020, Seite 2

Mehr dazu: 

KV Sigmaringen BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN


Es rollt für die Ablachtalbahn Stockach - Mengen / Sigmaringen: Hohes Nachfragepotential

Das Land Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, den öffentlichen Nahverkehr bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Ein wichtiger Beitrag dazu ist die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken.

Um die Mittel für Reaktivierungen optimal einzusetzen, hat das Land eine vergleichende Potenzialuntersuchung durchgeführt. Insgesamt 42 Strecken in Baden-Württemberg wurden dabei hinsichtlich ihres Fahrgastpotentials untersucht.

Am 03.11.2020 wurden die Ergebnisse dieser Potenzialanalyse in einer Online-Veranstaltung vorgestellt:   Stillgelegte Gleise zu neuem Leben erwecken

Mit hohen Nachfragepotential (Kategorie B) kommt die Ablachtalbahn (Stockach - Mühlingen - Sauldorf - Meßkirch - Krauchenwies - Mengen / Sigmaringen) für die Reaktivierung in Frage.

In der Variante mit Wiederaufbau des Teilstücks Krauchenwies - Sigmaringendorf - Sigmaringen steigt das mögliche Fahrgastaufkommen sogar von 830 auf 880 Personen-km / Schienen-km.

Die Trasse dieses Teilstücks und die Donau-Brücke bei Sigmaringen sind sogar noch vorhanden:

Die Gemeinderäte Sauldorf und Meßkirch (Landkreis Sigmaringen) hatten Ende September beschlossen, die Bahnstrecke für einen symbolischen Euro zu kaufen.

Nach Angaben von Arne Zwick, dem Bürgermeister von Meßkirch, stehen die Chancen gut, dass die Ablachtalbahn nicht nur für den touristischen Verkehr reaktiviert wird, sondern einen Stundentakt bekommt.

Nun müsste zunächst eine Machbarkeitsstudie auf den Weg gebracht werden. Ab Mai 2021 sollen laut Zwick bereits die ersten Ausflugszüge auf der Ablachtalbahnstrecke fahren, die dann auch in Meßkirch Halt machen.

Zuvor hatte schon der neugegründete Förderverein Ablachtalbahn in der Stadthalle Meßkirch eine Informationsveranstaltung abgehalten, deren Livestream bis zu 177 Zuschauer verfolgten:

Zeitnah will sich das Verkehrsministerium gemeinsam mit den lokalen Akteuren und den Landräten aus Sigmaringen und Konstanz virtuell treffen, um die nächsten Schritte zu besprechen.

Um das gemeinsame Engagement zu bündeln, schlug  Prof. Dr. Lahl einen Zweckverband vor. Für das kommende Jahr 2021 wurde von Verkehrsministerium bereits Züge bei der Deutschen Bahn für Sonn- und Feiertage bestellt. Jetzt müssen zügig die Anträge für die Instandsetzungen eingereicht werden, so Prof. Dr. Lahl abschließend.

Im Vortrag des Eisenbahnbetriebsleiters Frank von Meißner machte dieser noch mal die betrieblichen und technischen Eckdaten der Strecke der Ablachtalbahn deutlich.

Er skizzierte eine gute Grundsubstanz der Strecke zwischen Mengen und Stockach, die eine Wiederinbetriebnahme „Zug um Zug“ möglich mache.

Mühlingen beteiligt sich an einem Gutachten zur Ablachtalbahn

Der Artikel vom 26.11.2020 im Südkurier

 

Ablachtalbahn hat genug Potenzial

Der Artikel vom 04.11.2020 im Singener Wochenblatt

 

Infoveranstaltung des Förderverein Ablachtalbahn: Personenzüge könnten schon 2021 fahren

Der Artikel vom 29.10.2020 in der Schwäbischen Zeitung


Stockach: Es fließt mehr Geld in den Stadttarif

Die Stadt Stockach subventioniert schon bisher den Einzelfahrschein im Stadtgebiet mit 85 Cent. Im Jahr 2019 wurden dafür etwa 28.000 Euro von der Stadt aufgewendet, wie Hauptamtsleiter Hubert Walk dem Gemeinrat darlegte.

Nun hat das Gremium zugestimmt, eine mögliche Fahrpreiserhöhung des Verkehrsverbundes Hegau-Bodensee VHB bis zu einer Höhe von zehn Cent auszugleichen.

In der Aussprache bezeichnete Karl-Hermann Rist (Grüne) die Änderung als richtiges Zeichen für die Kommune.

Stockach: Es fließt mehr Geld in Stadttarif

Der Artikel vom 01.10.2020 im Südkurier


Petition: Mit dem 365-€-Ticket im Landkreis Konstanz mit Bus und Bahn für 1 € am Tag unterwegs sein

Anne Overlack, Luigi Pantisano und die Deutsche Umwelthilfe

"Unsere Petition richtet sich an den Landrat des Landkreises Konstanz, Herrn Zeno Danner und an die Mitglieder des Kreistags:

Der öffentliche Nahverkehr muss endlich für alle zuverlässig, komfortabel und bezahlbar sein.

Nur so können wir den Umstieg auf klimafreundliche und nachhaltige Mobilität schaffen!

Das Jahresticket für 365 Euro, für 1 Euro am Tag, macht die Nutzung von Bus und Bahn unkompliziert."

Hier der Link zur Petition:    change.org/365-ticket-im-landkreis-konstanz


Förderverein Ablachtalbahn e.V. gegründet

Die Reaktivierung der Ablachtalbahn zwischen Stockach und Mengen soll nun auch über einen Förderverein unterstützt werden, der sich am 27.06.2020 in Meßkirch mit 34 Gründungsmitgliedern an den Start begeben hat.

In der Gründungsversammlung wurde der erst 24-jährige Severin Rommeler aus Sauldorf zum Vorsitzenden gewählt, sich sich als sehr bahnaffin bezeichnet.

Zweite Vorsitzende des Fördervereins ist Andrea Bogner-Unden, grüne Landtagsabgeordnete für den Kreis Sigmaringen.

Im erweiterten Vorstand ist auch Udo Engelhardt aus Stockach als Beisitzer mit vertreten.

An Visionen zur Wiederbelebung fehlte es keineswegs. Per Video war wurde sogar Verkehrsminister Winfried Hermann zugeschaltet, der seine Unterstützung für das Projekt versprach. Gegenwärtig ist eine Potenzialstudie in Arbeit, aufgrund derer entschieden werden soll, ob eine Reaktivierung erfolgsverprechend wäre.

Zum ausführlichen Bericht auf der Seite von Andrea Bogner-Unden


Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur

„Der Ausbau des Radnetzes geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Radverkehrsförderung“, freut sich die Grüne Landtagsabgeordnete Dorothea Wehinger.

Der Raum Stockach profitiere von dem heute vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur.

Das Beschilderungskonzept des Radwegenetzes der Stadt Stockach findet sich bereits im laufenden Bauprogramm für 2019.

Neu ins Bauprogramm 2020 aufgenommen wurden die Radwege K6177 von Mahlspüren nach Windegg und der Radweg K6180 von Zoznegg nach Mühlweiler.

Der Radweg an der B31 RW Stockach ist bereits fertig, der Radweg an der B 313 GRW Ortseingang Zizenhausen ist in der Umsetzung.


Bürger fahren Bürger

Im Raum Stockach ist das Interesse der Grünen am Bürgerbuskonzept groß.

Herr Heggemann, vom Bürgerbusverein in Rielasingen-Worblingen, berichtete bildhaft über den langwierigen Weg und die schwierigen Probleme, den die Vereinsmitglieder aus Rielasingen-Worblingen erfahren mussten bis die Busse endlich fahren konnten.

Auch die aktuelle Neugliederung der Fahrtrouten und Mobilisierung neuer ehrenamtlicher Fahrer wurden angesprochen.

Er berichtet auch, dass mehrere Personen inzwischen ihren Führerschein abgegeben, bzw. ihr Auto abgemeldet haben und das Bürgerbusangebot innerhalb der Gemeinde nutzen.


Neue Regionalbusse mit großen Anlaufschwierigkeiten auch im Raum Stockach

Großes vorgenommen hatte sich der Landkreis Konstanz in Sachen öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV), als der Betrieb der Regionalbusse neu ausgeschrieben wurde.

Man startete im Januar 2020 euphorisch mit erweitertem Angebot.

Wegen bestellter, aber noch nicht gelieferter Busse, schlecht geschulten Fahrern und nicht einsatzbereiter Technik misslang der Start auf vielen Strecken aber gründlich.

Immer wieder formiert sich Protest, von Klagen über nicht beantwortete Beschwerden von Bürgern wird in der Presse berichtet.

Der Landkreis wollte spontan den Betrieb in Eigenverantwortung übernehmen, aber es taten sich rechtliche Hürden auf und so ist „die Kuh noch nicht vom Eis“.

Seitens des Kreistages wird u.U. schon bei der Sitzung am 23. März 2020 über die Gründung einer kreiseigenen Betreibergesellschaft ein Beschluss gefasst werden.

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Grünes Bodensee-Bahnforum

Rund 30 Personen kamen zum „Bodensee-Bahnforum“, zu dem Mattias Gastel MdB nach Singen und Radolfzell geladen hatte.

Vertreter der Deutschen Bahn (DB), der Schweizer Bundesbahnen (SBB), der Initiative Bodensee-S-Bahn, des Verkehrsclub Deutschland (VCD), von Pro Bahn und der Kommunen sowie meinen Kolleginnen aus dem Landtag, Nese Erikli (Konstanz) und Dorothea Wehinger (Singen), waren mit von der Partie.

Thema war auch die mögliche Reaktivierung der Ablachtalbahn (Sigmaringen/Mengen nach Stockach/Radolfzell). Zum Artikel auf der Seite von Matthias Gastel

 

Eine Ansammlung von Defiziten – Die Bahn kommt in der Region nicht weiter: Gäubahn, Gürtelbahn, Hochrheinbahn und Ablachtalbahn

Der Artikel vom 24.02.2020 im Südkurier

 

Bahn der Zukunft – Hauptstrecke oder Abstellgleis?

Der Artikel vom 26.02.2020 in der Seemoz


Der Bund wird künftig regionale Projekte der Bahn mit 75 statt bisher 60 Prozent finanziell fördern

Damit die Bahnprojekte einfacher und zügiger umgesetzt werden können, schlägt die Initiative Bodensee-S-Bahn (IBSB) vor, dass nun auch das Land seinen Anteil von 20 auf 25 Prozent erhöht, um die Kommunen weiter zu entlasten. Diese sollten sich dafür verstärkt um Verbesserungen im Bahnhofs­umfeld und beim Zubringerverkehr mit Bus­li­nien kümmern.

Mit der Erhöhung der Bundesmittel für den ÖPNV steigen auch die Chancen für den dringend notwendigen Ausbau der Bahnstrecken in der Bodenseeregion. Dazu zählen vor allem:

  • Die Ertüchtigung der Bodenseegürtelbahn für einen regulären Halbstundentakt der Regionalbahnen und IRE-Züge durch Elektrifizierung mit Oberleitung und möglichst umfassenden zweigleisigen Ausbau.
  • Die Reaktivierung der Ablachtalbahn von Stockach nach Mengen, verbunden mit dem Wiederaufbau der Zweiglinie Krauchenwies – Sigmaringen.

Der Artikel vom 17.02.2020 in der Seemoz


Bei der Ablachtalbahn kommt Bewegung auf:

Über die Ablachtalbahn von Stockach nach Mengen könnten Züge ausweichen, wenn an anderen Stellen in der Region an Gleisen gebaut wird.

Ein einfaches Unterfangen wird das allerdings nicht. Trotzdem zeichnet sich allgemein Unterstützung für den Bahnverkehr ab.

Bahnbaustellen umfahren auf der Ablachtalbahn?

Zumindest gäbe es die Möglichkeit

Der Artikel vom 13.02.2020 im Südkurier


Bundestag beschließt bessere Finanzierung für lokale Bahnstrecken (Matthias Gastel MdB)

Ende Januar 2020 hat der Bundestag gleich doppelt für wesentlich bessere Finanzierungsvoraussetzungen zugunsten von Bahnprojekten wie diesem geschaffen.

Zum Artikel auf der Seite von Matthias Gastel

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Möglichkeiten für und durch die Ablachtalbahn

Am 22. November 2019 fand in Mengen auf Einladung des Kreisverbands Sigmaringen von Bündnis 90 / Die Grünen eine weitere Informationsveranstaltung zur Reaktivierung der Ablachtalbahn  statt.

Ralf Derwing von der „Initiative Bodensee-S-Bahn“ (IBSB) stellte in seinem Vortrag die Potentiale durch die Reaktivierung der Ablachtalbahn und die damit einhergehende bessere Anbindung an den Bodensee vor: für den Tourismus, den Personennahverkehr sowie den Güterverkehr.

Zum Artikel auf der Seite des Grünen KV Sigmaringen

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Die Ablachtalbahn ist mehr als eine Alternative

Ralf Derwing von der Initiative S-Bahn Bodensee berichtet auf Einladung der Stockacher Grünen über die Geschichte und Perspektiven der Ablachtalbahn zwischen Stockach und Mengen.

Der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte eingeladen und konnte am 06. Mai 2019 ca. 60 interessierte Besucher*innen zur Veranstaltung „Die Ablachtalbahn, Alternative oder Abstellgleis“ im Stockacher Palottiheim begrüßen.

Der Referent des Abends, Ralf Derwing, ist für die Initiative Bodensee-S-Bahn der Spezialist für die Bahnverbindungen von Radolfzell nach Mengen / Sigmaringen.

In seinem ausführlichen Vortrag ausgehend von der Geschichte der Bahnverbindung, erläuterte Ralf Derwing, dass die Ablachtalbahn im 19. Jahrhundert als Fernverbindung geplant wurde und ein Profil hat, dass bis heute für Schnellzüge geeignet ist.

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Umweltfreundlich mobil sein

Mobilität hat einen großen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Starker Verkehr verursacht Lärm und belastet unsere Luft.

Gerade die kürzeren Strecken könnten auch gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden. In der Stockacher Innenstadt mangelt es allerdings an sicheren und vernetzten Radwegen. Besonders der Weg zur Schule gestaltet sich schwierig, so dass viele Kinder täglich mit dem PKW gebracht werden.

Deshalb möchten wir uns für den Ausbau von Geh- und Radwegen stark machen. Durch gezielte Verkehrslenkung sollen Straßen festgelegt werden, in denen Autos Vorrang haben, aber auch solche, in denen überwiegend Fuß-und Radverkehr stattfinden soll.

Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs

Für längere Strecken benötigen wir bessere innerstädtische ÖPNV Angebote. Es sollen alle die Angebote der Innenstadt nutzen können, z.B. durch einen ehrenamtlich organisierten Bürgerbus.

Wir stehen für eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in die Nachbargemeinden und Städte. Es sollen insbesondere späte Verbindungen ermöglicht werden, damit Kino, Discos, Konzerte, Theater usw. in Nachbarstädten ohne Auto besucht werden können.

Wir streben einen weiteren Ausbau von häufig genutzten Verbindungen von Bus und Bahn an. Auch mehr Angebote von Sammeltaxis können für weitere Mobilität sorgen. Die Direktbuslinie in Richtung Tuttlingen wird nur angenommen, wenn Takt und Preise attraktiver gestaltet werden.

Die Ablachtalbahn mit weiterem Ausbau in Richtung Ulm und Stuttgart wäre ein großer Standortvorteil für Stockach.

Tempo 30 sorgt für Sicherheit und weniger Lärm

In den Wohngebieten und vor den Schulen, Kitas und Altenheimen sollte konsequent Tempo 30 gelten.

Autofreie Zonen vor Schulen, Kitas und Altenheimen bringen mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen.

Für die Anwohner*innen entlang der Durchgangsstraßen sorgt ein Tempo 30 bei Nacht für mehr Ruhe.

Elektromobilität für bessere Luft

Wir möchten die Elektromobilität, auch die Wasserstofftechnologie, als zukunftsweisende Umsetzung fördern. Dazu gehören mehr Ladestationen, Schnellladestationen sowie bevorzugte Parkmöglichkeiten. Lademöglichkeiten sollen auch für Fahrräder sowie andere Elektro-Kleinstfahrzeuge zur Verfügung gestellt werden.

Flankiert wird das Konzept durch den schrittweisen Austausch aller städtischen Fahrzeuge durch elektrisch angetriebene Alternativen.

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