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Natur- und Umweltschutz


Wir wollen die Arbeit des Umweltzentrums Stockach weiterhin unterstützen, z.B. Biotopvernetzung, Amphibienschutz, Abfallberatung und Umweltbildung.

Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass Feldhecken, Magerwiesen, Trockenmauern und Streuobstwiesen erhalten bleiben. Auf kommunalen Flächen sollen Blüh- und Ackerrandstreifen angelegt werden.

Nachhaltige Landwirtschaft fördern

Wir setzen uns dafür ein, dass die Gemeinde konkrete Angebote bereitstellt, um Landwirte aktiv dabei zu unterstützen, ihre Betriebe an die bevorstehenden Veränderungen durch den Klimawandel anzupassen.

Dies umfasst unter anderem Beratungsangebote, finanzielle Unterstützung für Investitionen in klimaresiliente Technologien und die Schaffung von Netzwerken für den Erfahrungsaustausch.

Mit Landwirten soll konstruktiv zusammengearbeitet werden, um regionale und gesunde Lebensmittel zu erhalten. Bei der Verpachtung gemeindeeigener landwirtschaftlicher Flächen soll eine umweltgerechte Bewirtschaftung angestrebt werden.

Wir wollen die Vermarktung regionaler, ökologischer Produkte fördern. Dazu gehört auch, gesundes, frisches, regionales und saisonales Essen in unseren Kindergärten, Schulen und Kantinen anzubieten.

Klima-, Artenschutz und Energie


Wir setzen uns für die verstärkte Integration von Nachbarschaftswärmenetzen in die kommunale Wärmeplanung ein, um eine klimaneutrale Energieversorgung zu fördern.

Wir befürworten den Ausbau von Solarenergie auf kommunalen Gebäuden und öffentlichen Parkplätzen sowie die Förderung von hybriden Nutzungsmöglichkeiten für Landwirtschaftsflächen, insbesondere im Rahmen von Agri-PV.

Wir setzen uns für eine umfassende Gebäudesanierungsoffensive ein, die standardisierte Sanierungskonzepte beinhaltet, um den Energieverbrauch zu reduzieren und den Wohnkomfort zu erhöhen.
Dabei streben wir die Schaffung einer Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an, die transparente und leicht zugängliche Informationen zu Sanierungsmöglichkeiten, Förderprogrammen und Expertenberatung bereitstellt.

Bau- und Gewerbegebiete wollen wir klimagerecht konzipieren, wir wollen uns für Biotoperhaltung im Siedlungsraum und Hitzeschutzkonzepte durch Begrünung einsetzen. Wir befürworten die Doppelnutzung von Flächen, z.B. PV-Anlage über Parkplätzen oder gemeinsame Firmenparkhäuser und setzen uns für Nachverdichtung ein, um eine möglichst geringe Neuversiegelung zu erreichen.

Wo sich Eingriffe in Natur und Landschaft durch bestimmte Gewerbe- oder Bauvorhaben nicht vermeiden lassen, sollen Ausgleichsmaßnahmen konsequent umgesetzt werden.

Wir setzen uns gegen Lärm- und Schadstoffbelastung für eine verbesserte Lebens- und Aufenthaltsqualität in Stockacht ein.


30 Jahre UmweltZentrum Stockach gefeiert

Initiative in Zeiten des Klimawandels und Artensterbens wichtiger denn je

Das UmweltZentrum Stockach konnte mit einem Festakt seinen 30. Geburtstag im Bürgerhaus Adler-Post feiern.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Karl-Hermann Rist, erinnerte in seiner Begrüßung als Schwank daran, dass Altbürgermeister Franz Ziwey damals die baldige Grablegung des Vereins prophezeit hatte.

Aber es kam eben anders.

Weiterlesen

30 Jahre UmweltZentrum Stockach

Der Artikel vom 16.05.2022 im Wochenblatt

Stockach verändert Beziehung zum Umweltzentrum

Umweltbereich im Bauamt muss professionalisiert werden

Der Artikel vom 17.09.2022 im Wochenblatt


Staatssekretär Dr. Andre Baumann MdL und Dorothea Wehinger MdL diskutieren mit Bürgerinnen und Bürgern

Singen. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Dorothea Wehinger referierte der Staatssekretär im Umweltministerium Dr. Andre Baumann MdL am vergangenen Freitag dem 06. Mai 2022 in der Stadthalle Singen zum brandaktuellen Thema der Energiewende und stellte sich anschließend den Fragen der rund 40 ZuhörerInnen.

„Wie schaffen wir die Energiewende im Land? – Angesichts des Klimawandels und des schrecklichen Krieges in der Ukraine, ist diese Frage aktueller und dringlicher denn je. Für die Energiewende braucht es Tatkraft auf allen Ebenen. Von der Bundes- und Landesebene über die Kreise, Kommunen, die Wirtschaft und das Handwerk bis zu den Privathaushalten sind wir alle gefordert. Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so die Landtagsabgeordnete Wehinger in ihrem Eingangsstatement.

Staatssekretär Dr. Baumann MdL betonte in seinem Vortrag den existenziellen Charakter des Kampfes gegen die Erderwärmung: „Wenn wir es nicht schaffen den Klimawandel einzudämmen, wird die Welt für die nächsten Generationen keine lebenswerte mehr sein.“ Baden-Württemberg hat sich deswegen in seinem novellierten Klimaschutzgesetz dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2040 netto-treibhausgasneutral zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Land konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu zählen insbesondere die kommunale Wärmeplanung und die Pflicht, auf neugebauten Gebäuden und bei grundlegenden Dachsanierungen Photovoltaikanlagen zu installieren.

Um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen, hat das Land Baden-Württemberg eine „Task Force zur Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien“ eingerichtet. Denn in den vergangenen Jahren sind die Planungs- und Genehmigungsverfahren von Erneuerbare-Energien-Anlagen, insbesondere von Windenergieanlagen, immer langwieriger geworden. Zwischen der Entscheidung des Projektierers, eine Anlage an einem konkreten Standort errichten zu wollen, und der Fertigstellung der Anlage, vergehen zwischenzeitlich bis zu sieben Jahre. Diese Genehmigungszeiträume sollen auf drei Jahre verkürzt werden, informierte der Staatssekretär.

Die langwierigen Genehmigungsverfahren und das Spannungsfeld zwischen Naturschutz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien waren auch Teil der anschließenden Diskussion. Als ehemaliger NABU-Landesvorsitzender ist Dr. Baumann dem Natur- und Artenschutz sehr zugeneigt, sieht aber auch Probleme: „In der Vergangenheit wurde der Artenschutz zur Verhinderung von Windkraftanlagen oft missbraucht. Das darf nicht sein“.

Baden-Württemberg habe als weltweit bekannter Wirtschaftsstandort zudem eine Vorbildfunktion beim Ausbau der erneuerbaren Energien: „Andere Regionen schauen auf uns. Wir müssen den Ausbau voranbringen: für den Klimaschutz, für die nationale Sicherheit, für unseren Wohlstand und für eine kräftige und dekarbonisierte Industrie“, so Staatssekretär Dr. Andre Baumann MdL.


Mitmachen für ein echtes Recht auf Reparatur

Wenn der Akku deines Handys nach zwei Jahren kaputtgeht und du ihn nicht auswechseln kannst, dann musst du ein neues Gerät kaufen. Die Folge:

Elektroschrott ist der am schnellsten wachsende Müllberg in der EU und wir müssen noch mehr kostbare Ressourcen aus der Erde holen. Das schadet dem Klima, der Umwelt und deinem Geldbeutel.

Die EU will den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft beschleunigen und das ist richtig gut! Geschlossene Stoffströme sollen dafür sorgen, dass Abfall und Elektroschrott gar nicht erst entstehen.

Kern der Gesetzgebung soll das Recht auf Reparatur werden, denn Reparieren ist aktiver Klimaschutz!

Jetzt liegt es an uns, Druck zu machen, damit die Gesetzgebung der Kommission so ehrgeizig wie möglich wird. Das Europäische Parlament hat bereits auf Grüne Initiative hin einen Reparatur-Index beschlossen.

Jetzt wollen wir uns dafür stark machen, dass eine leicht verständliche Kennzeichnung auch wirklich eingeführt wird, die zeigt, wie einfach sich deine Geräte reparieren lassen. Denn die Kommission ist noch nicht entschlossen, Hersteller in die Pflicht zu nehmen.

Schließt euch unserem Aufruf der Kampagne der Grünen/EFA-Fraktion an, der einen Reparatur-Index fordert:  https://act.greens-efa.eu/repairscore

Gern möchte ich euch auch noch auf meine Broschüre "Ein Recht auf Reparatur für alle" hinweisen, in der ihr mehr Informationen findet:  https://gruenlink.de/204j 

Anna Cavazzini

Mitglied des Europäischen Parlaments


Verdiente Wertschätzung für den Biotopverbund „Grünes Band Wahlwies“

Staatssekretär Dr. André Baumann nimmt das "Grüne Band" in Wahlwies unter die Lupe

Der Artikel vom 07.04.2022 im Wochenblatt

Das Grüne Band Wahlwies ist dem Land Baden-Württemberg einen Naturschutzpreis wert

Jetzt einer von zehn Preisträgern des Landes-Naturschutzpreises 2020

Der Artikel vom 13.02.2021 im Südkurier


Zukunft der Landwirtschaft

 

Dorothea Wehinger

Die Landwirtschaft steht aktuell vor großen Herausforderungen - ökonomischer, ökologischer und sozialer Natur.

Wie lassen sich gesunde Nahrungsmittel produzieren, wenn der Weltmarkt die Agrarpreise diktiert?

Wie können Naturschutz und Tierwohl eine größere Rolle in der Landwirtschaft spielen?

Und wie stärken wir unsere bäuerlichen Familienbetriebe?

Über das Spannungsfeld zwischen #Umweltschutz und Marktdruck in der #Landwirtschaft diskutiere ich mit dem agrarpolitischen Sprecher der Fraktion GRÜNE im Landtag, Martin Hahn und Vertreter*innen der regionalen Landwirtschaft am Montag, 15.02.2021, von 19:30 bis 21 Uhr.

Die Veranstaltung hat bereits stattgefunden und lässt sich hier anschauen:


Großer Erfolg von Michael Bloss und den Grünen im Europa-Parlament !

Zum ersten Mal stimmt das Europäische Parlament für eine CO2-Reduktion von 60% bis 2030.

Damit folgt es dem weiterhgehenden Vorschlag des Umweltausschuss und nicht der EU-Kommission, die nur 55 % Reduktion gegenüber dem Stand von 1990 wollte.

Im Video die bemerkenswerte Rede von Michael vor der entscheidenenden Abstimmung.

Michael Bloss:

"Das ist das ambitionierteste Klimaziel, welches bisher in der EU von einer politischen Institution angenommen wurde. Ein richtig starker Erfolg für die Klimabewegung! Wir sind noch nicht ganz da bei den 1,5 Grad, aber wir gehen ein ganzes Stück in die richtige Richtung."

Pressemitteilung der Grünen/EFA im Europäischen Parlament


Solar-Anlage an der Autobahnauffahrt Stockach-West in Betrieb genommen

Das Projekt liefert sauberen Strom für 800 Menschen.

Die Stadtwerke Stockach und die Firma SolarComplexhaben dafür 600.000 Euro investiert. 

Solarpark wartet auf Sonnenstrahlen:

Die Anlage an der Autobahnauffahrt Stockach-West ist seit Freitag in Betrieb

Der Artikel vom 17.07.2020 im Südkurier



Autor und Ex-ARD-Korrespondent Carl-A. Fechner hält ein flammendes Plädoyer für die Energiewende

Autor Carl-A. Fechner liest und diskutiert am 11. April 2019 im Bücher am Markt.
Der Ex-ARD-Korrespondent hat ein großes Publikum.
Seine These: Die Bedrohung der Umwelt ist schon größer als die meisten denken.

   Mehr »

Wir steigen um – komplett auf grüne Energien

Wir Grüne wollen der Energiewende neuen Schwung verleihen.

Für uns ist das Ziel erst erreicht, wenn Deutschland zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgt wird zu bezahlbaren Preisen und für alle zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar.

Wir verstehen den klimagerechten Umbau der Energieversorgung als Chance, das Land zu modernisieren.

Dieser Weg lohnt gleich in mehrfacher Hinsicht: Er bekämpft die Klimakrise, schafft Arbeitsplätze und Innovation, macht uns unabhängig von Importen fossiler Rohstoffe und sichert unsere Stärke als Exportweltmeister umweltfreundlicher Technologien.

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN: ENERGIE 

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