Tempo 30 innerorts: mit Hilfe der Deutschen Umwelthilfe jetzt mehr erreichen!

Tadaaaa! Die Schilder-Initiative "Freiwillig Tempo 30" innerorts auf der Höri hat quasi eine große Schwester bekommen: Die Deutsche Umwelthilfe trägt diese Idee gerade bundesweit mit dem "Flaneur" Friedrich Liechtenstein weiter - und gibt uns allen professionelle Hilfestellung:

  • Mit einem einfachen Tool könnt ihr rechtssichere, professionelle Anträge an eure Gemeinden oder Städte stellen. So informiert ihr eure Bürgermeister:innen, was sie selbst tun können. Ausreden gilt nicht! Denn das neue Rechtsgutachten zeigt: Kommunen können schon jetzt viel häufiger Tempo 30 anordnen. Deswegen mach jetzt Druck bei deiner Stadtverwaltung mit für immer <30!
  • Man kann bundesweit Schilder zum selbst Aufstellen bestellen - im frechen Kampagnen-Design oder als klassisches Schild wie bei unserer bisherigen Aktion.
  • Und weil das Design so schön locker und entspannt ist, kann man es im "Fan-Shop" der Kampagne auch kaufen - als T-Shirts, Hoodies, Jutebeutel, Coffee-to-Go-Becher, Babystrampler und mehr. Flaneur Friedrich Liechtenstein und uns gefällt es, denn so kann man die Idee immer ganz locker weitertragen :)


Hier geht es zur Kampagnenseite der Deutschen Umwelthilfe. Bitte sagt es auch an Freundinnen und Bekannte in anderen Regionen Deutschlands weiter - damit es eine richtig große Sache wird, an der auch die Bunderegierung nicht mehr vorbeikommt!

https://www.duh.de/unter30/


Landesweites Jugendticket kommt im März 2023

Das landesweite Jugendticket wird ab März 2023Jugendliche in ganz Baden-Württemberg für einen Euro pro Tag quer durchs Land bringen. Nach Gesprächen haben sich Land-und Stadtkreise sowie die 22 Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg nun geeinigt.

Einfach drauflosfahren und für 365 Euro im Jahr jedes Verkehrsmittel in Baden-Württemberg nutzen können – hört sich gut an, oder?

Dass dieses Vorhaben wahr werden soll, wurde bereits bei der Haushaltsplanung für diese Legislaturperiode festgelegt. Rund 327 Millionen Euro wurden dafür im Landeshaushalt zur Verfügung gestellt. Nun steht das 365-Euro-Ticket endlich in den Startlöchern!

Das Jugendticket kann von allen Jugendlichen mit Wohnort in Baden-Württemberg bis zum 21. Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler,Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende bis zum 27. Geburtstag erworben werden. Das Ticket gilt in Regionalzügen, Nahverkehrszügen, S-Bahnen, Straßen- und Stadtbahnen sowie in Bussen.

Das 356-Euro-Ticket stellt für uns Grüne einen Grundstein für eine nachhaltige Mobilitätswende dar:

„Die Flatrate-für Busse und Bahnen entlastet die Familienkasse, und das Elterntaxi kann in der Garage bleiben. Das Jugendticket leistet zudem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – auch langfristig: Die Nutzer von heute sind Bus- und Bahnpendler von morgen“, sagt Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz dazu.

Für viele Schülerinnen und Schüler kann sich der Preis nochmals reduzieren. Denn die bisherigen Zuschüsse für den Schulweg durch die Stadt- und Landkreise sollen unverändert bestehen bleiben.

Startschuss für landesweites Jugendticket


Der Überfall Russlands auf die Ukraine – Gemeinsame Stellungnahme unserer beiden Landtagsabgeordneten Nese Erikli und Dorothea Wehinger, unserer Kreistagsfraktion, der Grünen Jugend Konstanz und des Kreisvorstands

Die Fraktion von Bündnis 90/Grüne im Konstanzer Kreistag, die Landtagsabgeordneten Nese Erikli und Dorothea Wehinger, die Grüne Jugend und der Vorstand des Grünen Kreisverbands Konstanz sind fassungslos.

Die Ereignisse in der Ukraine haben das Undenkbare Realität werden lassen: Ein Angriffskrieg auf einen fast wehrlosen und souveränen Staat und das in unserer Nachbarschaft ist aus völkerrechtlicher Sicht eines der schlimmsten Vergehen gegen Grundprinzipien des menschlichen Miteinanders.

Unsere Gedanken sind bei der ukrainischen Bevölkerung und ihrem großen Leid, das sie in diesen Stunden ertragen müssen. Wir empfinden großes Entsetzen und viele BürgerInnen haben wie wir berechtigte Angst vor den weiteren Entwicklungen.

Zur großen Tragik der Ereignisse gehört, dass nicht das russische Volk ein Nachbarland überfällt, mit dem man über hunderte von Jahren in intensivem menschlichen, wirtschaftlichen und politischen Kontakt steht, sondern der Überfall basiert auf der irrationalen Entscheidung einer einzelnen Person, von Wladimir Putin, dem russischen Präsidenten.

Ein Vorgang, der sonst nur mit despotischen Diktatoren an der Spitze eines Landes erklärlich ist und in demokratisch legitimierten Gesellschaften so im Grunde glücklicherweise kaum möglich ist. Die Bundesregierung und auch andere Regierungen reagieren vernünftig; militärische Aktionen schließen sich aus.

Das wenige Handeln, die beschlossenen wirtschaftlichen Sanktionen, werden aber unser bequemes Leben vermutlich schon bald tangieren. Mindestens werden sich für eine gewisse Zeit die Energiepreise drastisch erhöhen und zeigt deutlich unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, die wir auch aus Russland in großen Mengen beziehen. Viel zu wenig wurde in den letzten Jahren speziell auf Bundesebene unternommen, um diese Abhängigkeiten durch den Ausbau heimischer erneuerbarer Energieträger zu reduzieren.

Das Wenige, was möglich ist, ist wenigstens dem Schrecken eine Gegenstimme zu geben. Gerne schließen wir uns daher den Initiativen der Stadt Singen bzw. der Konstanzer Jugend an.


Lärmschutz und Verkehrspolitik im ländlichen Raum

Die Bürger*innen der Höri-Gemeinden sind besonders stark vom motorisierten Verkehr durch ihre Ortschaften und der damit einhergehenden Lärmbelastung betroffen – auch, aber nicht nur, entlang der Landesstraße 192.

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen auf der Höri wurde jüngst aktiv und setzt mit einer kreativen Schilder-Aktion auf „Freiwillig Tempo 30“.  Die Straßenverkehrsordnung lässt Gemeinden bislang nur wenig Spielraum, selbst Tempolimits zu verhängen.

Für den 17. November 2021 lud deshalb die Landtagsabgeordnete Nese Erikli zu einer digitalen Veranstaltung zum Thema Lärmschutz und Verkehrspolitik im ländlichen Raum ein:

Über 35 TeilnehmerInnen vor allem von der Höri lauschten den Ausführungen der Staatssekretärin Elke Zimmer aus dem Landesverkehrsministerium und konnten per Chat ihre Fragen stellen. Hier einige Stichworte dazu:

  • Die Straßenverkehrsordnung als Bundesgesetz gibt den Kommunen wenig Spielraum, auf Bundes- oder Landesstraßen z.B. Tempo 30 vorzugeben. In den nächsten 2 Wochen der Koalitionsverhandlungen besteht noch ein kurzes Zeitfenster, hier grundsätzliche Änderungen zu fordern bzw. zu erreichen.
  • Die Landesregierung Baden-Württemberg unterstützt kleinere Gemeinden u.a. mit Zertifizierungskursen zum Klimamobilltätsmanager.
  • Lärmaktionspläne und bauliche Stadtentwicklung (z.B. Zebrastreifen und sogenannte Lärm-Displays) können den Lärmschutz unterstützen.
  • Aus Klimaschutzgründen führt insbesondere im motorisierten Individualverkehr kein Weg an der batterieelektrischen Mobiltät vorbei, Wasserstoff und E-Fuels sind dort mindestens mittelfristig nicht sinnvoll einsetzbar. Deswegen wurde bisher und wird auchin Zukunft der Aufbau der Ladeinfrastruktur massiv unterstützt. Hier sind aber die Kommunen, Arbeitgeber (wo die E-Autos tagsüber stehen und mit PV-Strom geladen werden könnten) und die Haushalte gefragt.
  • Der Radwegeplan 2030 für ein Grundradnetz von 7.000 km in BW ist schon weit voran geschritten. Für den Austausch von Belägen oder auch den Neubau gibt es bis zu 75 % Förderung vom Land und dazu aktuell bis zu 15 % vom Bund ! Jetzt oder nie !

Wie fast immer bei solchen Veranstaltungen war die Zeit viel zu schnell um, aber wir konnten sehr viele gute Impulse mitnehmen.

Hier noch einige Bilder von der Aktion Freiwillig Tempo 30 auf der Höri:


Informationsveranstaltung auf der Streuobstwiese „zur Breite“ in Allensbach-Kaltbrunn am 15.10.21

An einem der letzten schönen Spätherbstage zeigte Dr. Gregor Schmitz, Leiter des Botanischen Gartens der Universität Konstanz, einer kleinen Gruppe welche biologische Vielfalt eine Streuobstwiese, sogar in der fortgeschrittenen Jahreszeit, beheimatet. In jedem hohlen Grashalm, im Gebüsch, vor allem aber in den Baumhöhlen findet Leben statt. Kein Wunder, dass dieser Lebensraum die Vögel anzieht, finden dort doch jede Art das passendes Futter. 


Müssen diese Bäume wirklich fallen? Demnächst? Nach 30 Jahren? Oder am besten überhaupt nicht?

Sollten wir diese schöne und wertvolle Kulturlandschaft nicht für unsere Kinder und Enkel erhalten?
Wir alle genießen die Blütenpracht einer Streuobstwiese im Frühling, das satte Grün, das Vogelgezwitscher, das Leben in den Gräsern und die Früchte im Herbst.
Wer sich mit thematisch mit dem ökologischen Reichtum der Streuobstwiesen beschäftigt, kann nicht umhin, sie bewahren zu wollen.

Aus gutem Grund genießen unsere Streuobstwiesen zunehmend mehr Schutz:
Streuobstwiesen sind seit dem 31. Juli 2020 gesetzlich geschützt,  
§ 33a NatSchG, Erhaltung von Streuobstbeständen.
Streuobstanbau
wurde am 21. März 2021 in die Liste der Immateriellen Kulturgüter übernommen.
Streuobstwiesen sind ein genetischer Speicher für alte Obstsorten und Heimat für über 5000 Tier- und Pflanzenarten.
Der Erhalt der Streuobstwiesen hat Priorität, nur falls dieses nicht möglich ist, darf an eine Umwandlung gedacht werden und es müssen Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden.

Eine Stellungnahme des Ortsvorstands Bündnis90/Grüne Allensbach: 

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…und wie kam es überhaupt dazu, dass derzeit so viele Streuobstwiesen in Gefahr sind und wie ist unsere Position zur Thematik §13b und Baugebiet Breite in Kaltbrunn?

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Kreisvorstand gratuliert Sebastian Lederer zum starken Ergebnis

Bei der Bundestagswahl am 26. September 2021 haben die GRÜNEN im Landkreis Konstanz ein starkes Wahlergebnis erzielt: Bei einem Zweitstimmenanteil von 21,0 % wurde die Partei zweitstärkste Kraft.

Der grüne Bundestagskandidat Sebastian Lederer hat 18,0 % der Erststimmen erlangt und landete somit auf dem dritten Platz.

Obwohl er In der Stadt Konstanz als Gewinner aus dem Wahlabend ging und mit 28,6 % vor dem CDU-Kandidaten und Mandatsinhaber Andreas Jung lag, reichte es weder für ein Direktmandat, noch für den Einzug in den Bundestag über die Landesliste Baden-Württemberg.

Auf Bundesebene erreichten die GRÜNEN mit 14,8 % das beste Ergebnis ihrer Geschichte und wurden drittstärkste Kraft.

„Das zeigt uns: Die Menschen wollen eine Regierung, die Klimaschutz ambitioniert angeht und ihre Verantwortung für nachfolgende Generationen ernst nimmt“, so Sebastian Lederer.

Der Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN bedankt sich bei den Wähler*innen für das große Vertrauen, bei Sebastian Lederer für den starken Wahlkampf, sowie allen Helfer*innen, die ihn in den letzten Monaten tatkräftig unterstützt haben.




Landtagswahl 2021 Gemeinde Allensbach


Petition: Mit dem 365-€-Ticket im Landkreis Konstanz mit Bus und Bahn für 1 € am Tag unterwegs sein

Anne Overlack, Luigi Pantisano und die Deutsche Umwelthilfe

"Unsere Petition richtet sich an den Landrat des Landkreises Konstanz, Herrn Zeno Danner und an die Mitglieder des Kreistags:

Der öffentliche Nahverkehr muss endlich für alle zuverlässig, komfortabel und bezahlbar sein.

Nur so können wir den Umstieg auf klimafreundliche und nachhaltige Mobilität schaffen!

Das Jahresticket für 365 Euro, für 1 Euro am Tag, macht die Nutzung von Bus und Bahn unkompliziert."

Hier der Link zur Petition: https://www.change.org/365-Euro-Ticket-Landkreis-Konstanz


Grüner Ortsverband Allensbach gegründet

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gründen Ortsverband in Allensbach

Am 31. Januar trafen sich die in Allensbach und den Ortsteilen wohnhaften Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und gründeten einen Ortsverband. Mit den Stimmen aller Allensbacher Mitglieder wurde einstimmig der Gründung des Ortsverbands Allensbach zugestimmt. Als Satzung wurde die allgemeine Satzung des Kreisverbands angenommen, danach folgte die Wahl der Vorstandsmitglieder.
Ursula Lommen, Jürgen Saegert, Daniela Zepke und als Beisitzer Dennis Barth wurden in den Vorstand gewählt.

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Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Spenden:

https://www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/krieg-in-der-ukraine

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