Zwischen den Ortschaften Heudorf und Raithaslach verläuft im Landkreis Konstanz die sanierungsbedürftige Kreisstraße K 6113. Die rund 1,7 km lange Strecke durchquert ein FFH-Gebiet – ein europäisches Schutzgebiet für bedrohte Arten und Lebensräume. Weiterhin grenzt die Straße an geschützte Biotope wie das Heudorfer Ried – ein 21,5 ha großes Niedermoor. Durch die Straße sind die wertvollen Moorflächen ökologisch voneinander getrennt. Die Versiegelung behindert natürliche Wasserflüsse und verringert die ökologische Funktion des Gebiets.
Gleichzeitig ist der Teerbelag durch Verfall und Überflutungen bei Starkregen zu einer Umweltbelastung geworden. Trotz bestehendem Kreistagsbeschluss fehlen bisher die finanziellen Mittel für einen Rückbau. Für die Anwohner*innen steht bereits eine unwesentlich längere, aber besser ausgebaute Alternativroute zur Verfügung.
Der Landkreis Konstanz plant, bis 2028 die Kreisstraße K6113 vollständig zurückzubauen – ein in Deutschland bislang seltenes Vorhaben, das den Flächenverbrauch aktiv rückgängig macht. Rund drei Viertel der Strecke werden voll entsiegelt und – je nach Standort – wiedervernässt oder der natürlichen Entwicklung überlassen.
Der verbleibende Teil wird als wassergebundener Feldweg neu angelegt, um die Erschließung für die Landwirtschaft zu erhalten und der Bevölkerung ein naturnahes Erleben der Landschaft zu ermöglichen. Beteiligte Akteur*innen sind das Landratsamt, das Regierungspräsidium Freiburg sowie Anwohner*innen und Landwirt*innen, die aktiv in den Prozess einbezogen werden.
Durch die Entsiegelung kann sich auf dem ehemaligen Straßenkörper wieder ein Niedermoor oder zumindest ein vernässter, nährstoffreicher Boden entwickeln. Damit entstehen wertvolle CO₂-Speicher, die langfristig das Klima schützen. Die biologische Vielfalt wird gestärkt, indem neuer Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten entsteht.
Die naturnah gestalteten Wege ermöglichen es Menschen, die Landschaft bewusst zu erleben und ein besseres Verständnis für die Bedeutung intakter Ökosysteme zu entwickeln. Das Projekt verbindet Klimaschutz, Biodiversität und Naturerleben in beispielhafter Weise – und zeigt, wie Infrastruktur rückgebaut werden kann, wenn sie ökologischen Zielen entgegensteht.
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